B i o g r a p h i e

Als junge Sängerin wurde Sandra Calderón-Schwarzhaupt in Dresden 1991 für herausragende Leistung von Herrn Kurt Biedenkopf mit dem Jugend-Förderpreis ausgezeichnet. Es folgte die Einspielung ihres ersten Mozartalbums mit dem Salzburger Kammerorchester und Boris Belkin, Violinist. In ihrer Jugendzeit finden zahlreiche Mozart Liederabende in Europa sowie in den USA statt.

 

Zu einigen ihrer ersten Opern- und Konzertaufführungen als Sopran zaehlen unter anderem die Rolle der Gräfin Almaviva in „Le Nozze diFigaro“ (Wien), Pamina in „Die Zauberflöte“ (Deutschland Tournee), Franziska Cagliari in „Wienerblut“ (Schönbrunner Schlosstheater, Wien), das Sopran-solo in Beethoven’s 9. Symphonie (Opera de Nice) und Mozart’s Exultate Jubilate (mit dem New York Youth Symphony Orchestra, New York).

 

Kurz nach ihrem Umzug nach Wien im Jahr 2000, wurde die gebürtige Kölnerin von Maestro Fabio Luisi eingeladen Mahler’s 4. Symphonie im Wiener Musikverein zu singen. In der Accademia Santa Cecilia in Rom verkörperte sie die kecke Adele in einer Produktion von „Die Fledermaus“ unter Maestro Alfred Eschwe. In Turin folgten Auftritte von „Die Götterdämmerung“ (Sandra als Woglinde) mit dem Orchestra della Rai unter Eliahu Inbal.

 

2003 begannen die Studioeinspielungen von "Das Tagebuch der Anne Frank", Monooper von Grigori Frid, die im Juni 2004 bei Profil Medien veröffentlicht wurde. Es folgten zahlreiche Aufführungen des Stücks in Deutschland und Österreich. Das mitreissende “musikalische Tagebuch” wurde auch im Rahmen des Geschichtsunterrichts an Schulen in Deutschland aufgeführt. Dieses Projekt wird weiterhin mit Leidenschaft verfolgt.

 

2007 wechselte Sandra das Fach und erarbeitete ihr Repertoire als lyrischer Mezzo.

 

2008 sang die frischgebackene Mezzo Sopranistin in einer Produktion von "Carmen" die Rolle der Mercedes, und war die Zweitbesetzung fuer die Hauptrolle. Im darauffolgenden Sommer wurde sie vom Belcanto at Caramoor Festival eingeladen in “Il Barbiere di Siviglia” als Rosina mitzuwirken. Im Herbst desselben Jahres sang Sandra zwei Hauptrollen auf japanisch in der zeitgenössischen Oper, "En Saga", von Komponist Hirokazu Sugano. Die Weltpremiere fand in Merkin Concert Hall, New York, statt.

 

Juni 2009 fanden anlässlich des 80. Geburtstags von Anne Frank weitereAuftritte des “Tagebuchs” mit dem Emsland Ensemble unter Hans Erik Deckert statt.In New York debütierte sie mit Verdi’s Requiem. Kurz darauf folgen Aufführungen von Beethoven’s 9. Symphonie, sowie Bach’s Missa Brevis mit dem Monmouth Symphony Orchestra in New Jersey.

 

“Das Tagebuch der Anne Frank” wurde anlässlich des Holocaust Gedenktages im Jewish Community Center (New York) mit grossem Erfolg aufgeführt.

 

Anlässlich des 100. Todestages von Gustav Mahler, wurde sein symphonischer Zyklus “Das Lied von der Erde” aufgeführt. Maestro Tali Makell dirigierte die Chamber Philharmonia of New York, mit Sandra als Solistin.

 

Im darauffolgenden Januar gab die lyrische Belkantistin ihr Rollendebüt als Jane Seymour in Donizetti’s “Anna Bolena” in Houston Texas. Die Sängerin wurde fuer ihre innige und emotionell prägnante Darstellung der Rivalin Anna Bolenaʼs in der lokalen Presse bejubelt.

 

Neben Standardrepertoire pflegt Sandra auch eher unbekanntes Konzertrepertoire. Im November 2012 gab sie in der New Yorker Liederkranz Foundation ihr Debüt mit dem selten-aufgeführten Zyklus  "Serestas” von Heitor Villa-Lobos.

 

Im Sommer 2013 debütierte Sandra als Maddalena in Verdiʼs Rigoletto in Cesky-Krumlov, Tschechien. Im Februar desselben Jahres gab sie in Budweis, Tschechien, unter Maestro Mario de Rose ihr europäisches Debüt als Carmen. Ihre sehr differenzierte Carmen erntete ihr stehende Ovationen.

 

Im Juli 2014 gab Sandra an der Maryland Lyric Opera (USA) ihr Rollenebüt als Lola in Cavalleria Rusticana.